Corona – Der unzuverlässige PCR-Test, Grundlage der Lockdowns

Januar 26, 2021 Aus Von fa.bu

Die Angaben und Hinweise, dass der sogenannte PCR-Test zum Nachweis einer Coronavirusinfektion nicht aussagekräftig ist häufen sich. Dennoch scheint es die Politik nicht zu interessieren, denn sie hält stur an den freiheitsberaubenden Maßnahmen fest.

 

Bereits in meinem Artikel „Corona – Berlin – Wie aussagekräftig sind PCR-Tests?“ vom 15.11.2020 habe ich darauf hingewiesen, dass der Politik die Unzuverlässigkeit der PCR-Testss durchaus bekannt und bewußt ist.
Quelle: Corona – Berlin – Wie aussagekräftig sind PCR-Tests?

 

Am 25.11.2020 hat auch das Oberverwaltungsgericht von NRW (OVG NRW) in seinem Beschluß u.a. festgestellt, „dass ein positiver PCR-Test als solcher noch keine Infektiosität im Einzelfall belegt.“
Quelle: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2020/13_B_1780_20_NE_Beschluss_20201125.html

 

Am 20.01.2021 veröffentlichte die WHO auf ihren Internetseiten einen Hinweis, den ich so deute, dass selbst die WHO Zweifel an der Zuverlässigkeit der sogenannten PCR-Tests hat.

WHO guidance Diagnostic testing for SARS-CoV-2 states that careful interpretation of weak positive results is needed (1). The cycle threshold (Ct) needed to detect virus is inversely proportional to the patient’s viral load. Where test results do not correspond with the clinical presentation, a new specimen should be taken and retested using the same or different NAT technology.

WHO reminds IVD users that disease prevalence alters the predictive value of test results; as disease prevalence decreases, the risk of false positive increases (2). This means that the probability that a person who has a positive result (SARS-CoV-2 detected) is truly infected with SARS-CoV-2 decreases as prevalence decreases, irrespective of the claimed specificity.

Most PCR assays are indicated as an aid for diagnosis, therefore, health care providers must consider any result in combination with timing of sampling, specimen type, assay specifics, clinical observations, patient history, confirmed status of any contacts, and epidemiological information.

Und hier die Google-Übersetzung:

Leitlinien der WHO Diagnosetests für SARS-CoV-2 besagen, dass eine sorgfältige Interpretation schwacher positiver Ergebnisse erforderlich ist (1). Die zum Nachweis von Viren erforderliche Zyklusschwelle (Ct) ist umgekehrt proportional zur Viruslast des Patienten. Wenn die Testergebnisse nicht mit der klinischen Darstellung übereinstimmen, sollte eine neue Probe entnommen und mit derselben oder einer anderen NAT-Technologie erneut getestet werden.

Die WHO erinnert IVD-Benutzer daran, dass die Prävalenz von Krankheiten den prädiktiven Wert der Testergebnisse verändert. Mit abnehmender Prävalenz steigt das Risiko falsch positiver Ergebnisse (2). Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person mit einem positiven Ergebnis (SARS-CoV-2 nachgewiesen) tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, mit abnehmender Prävalenz abnimmt, unabhängig von der behaupteten Spezifität.

Die meisten PCR-Tests sind als Diagnosehilfe angegeben. Daher müssen Gesundheitsdienstleister jedes Ergebnis in Kombination mit dem Zeitpunkt der Probenahme, dem Probentyp, den Testspezifikationen, den klinischen Beobachtungen, der Patientenanamnese, dem bestätigten Status von Kontakten und epidemiologischen Informationen berücksichtigen.

Quelle: https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05

 

Aber auch der Landesregierung von NRW ist dies bekannt. Dies geht aus einer Antwort des „Team Anfragen im Büro des Ministers Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen“ hervor, die auf eine Frage eines Bekannten geantwortet haben. Darin heißt es u.a.

Grundsätzlich ist die Qualität eines Testergebnisses u. a. auch von der korrekten Probenentnahme und einem einwandfreien Transportweg in ein Labor abhängig.

Zu Frage 4: Der CT Wert ergibt in Annäherung eine Information darüber, ob eine positiv getestete Person ansteckend ist oder nicht. Je niedriger der CT wird ist, desto wahrscheinlicher ist sie ansteckend. Der CT Wert dient nicht der Aussage, ob jemand grundsätzlich positiv oder negativ ist.

Zu Frage 5: Ein positives Ergebnis bei einem PCR Test sagt nicht aus, ob das Virus zum Testzeitpunkt vermehrungsfähig ist oder nicht. Es sagt aus, dass eine Infektion besteht und die positiv getestete Person kann vor dem Test ansteckend gewesen sein, zum Zeitpunkt des Testes oder auch erst auch nach dem positiven Test ansteckend sein.

Quelle: bekannt, Antwort auf eine Anfrage an Minister Laumann

Die Landesregierung von NRW weiß also, dass ein positives Testergebnis nichts über die Vermehrungsfähigkeit des Virus aussagt. Die Vermehrungsfähigkeit ist aber extrem wichtig, um das Testergebnis rechtlich richtig einordnen zu können. In § 2 Nr. 2 IfSG wird der Begriff legal definiert:

Im Sinne dieses Gesetzes ist

[…]
2. Infektion
die Aufnahme eines Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus,

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__2.html (Fettdruck durch mich)

Allein mit dieser Aussage bestätigt die Landesregierung von NRW bereits, dass die Voraussetzungen einer „Infektion“ im Sinne des § 2 Nr. 2 IfSG nicht erfüllt sind. Der nachfolgende Hinweis, dass „eine Infektion besteht und die positiv getestete Person kann vor dem Test ansteckend gewesen sein, zum Zeitpunkt des Testes oder auch erst auch nach dem positiven Test ansteckend sein.“ führt ins Leere und soll die Tatsachen verschleiern.

Da sollte sich doch jeder selbst denkende Mensch die Frage stellen, ob es bei Corona wirklich um unsere Gesundheit geht. Wahrscheinlich steckt etwas ganz anderes dahinter.